Was ist passiert? Hat es gewirkt?

Die Veränderungstheorie (zur Kontakthypothese) geht davon aus, dass eine Kontaktmaßnahme verschiedene Stufen der Veränderung herbeiführen kann - bis dahin, dass sich die beteiligten Zielgruppen im Rahmen der Maßnahme als eine geeinte Gruppe erleben.

Eine datenbasierte Selbstevaluation zeigt, wieviel die Kontaktmaßnahme auf diesem Weg erreicht hat. Für die Wirkungsbeurteilung vergleichen Sie die Situation am Anfang und nach Abschluss der Maßnahme. Da Phänomene wie Vorurteile oder Fremedenfeindlichkeit meist nicht direkt zu beobachten sind, braucht es dafür Daten zu Indikatoren. Dies sind messbare Werte, die Einstellungen sichtbar machen.

Die Ergebnisse dieser Vorher-Nacher-Daten lassen Veränderungen erkennbar werden, sind ein Beleg für die Wirksamkeit. Wie Indikatoren gefunden werden und wie sie erhoben werden können, ist in der Handreichung (ab S. 25) beschrieben.

Was haben wir gelernt?

Ergänzend (oder auch alternativ zur datenbasierten Selbstevaluation) ist ein Projekttagebuch hilfreich. Diese begleitende systematische Dokumentation von Beobachtungen geben Hinweise auf Bedingungen des Gelingesn oder Hemmnisse während der Maßnahme.